Badminton – Die
Bayernligamannschaft des SC Fürstenfeldbruck nach fünf Begegnungen auf einem
guten vierten Tabellenplatz
Die erste Mannschaft der Badminton-Abteilung des SC Fürstenfeldbruck hat einen gelungenen Start in die diesjährige Bayernligasaison hingelegt und rangiert zur Halbzeit der Hinrunde auf einem guten vierten Tabellenplatz.
Zum Auftakt wurde der letztjährige Vizemeister vom OSC München 1 empfangen und überraschend deutlich mit 6:2 bezwungen. Nur John Appoldt und Sebastian Kohl im 1.Herrendoppel sowie Stefan Kappelmayer im 3.Herreneinzel mussten sich nach großem Kampf jeweils im dritten Satz geschlagen geben.
Am darauffolgenden Spielwochenende empfingen die Brucker die beiden Aufsteiger aus Dillingen und Freystadt. Konnte am Samstag noch ein deutlicher 7:1-Erfolg über den TV Dillingen 2 eingefahren werden, so zogen die Brucker am nächsten Tag gegen den starken Aufsteigern vom TSV Freystadt 1 mit 1:7 den Kürzeren. Allerdings täuscht das hohe Ergebnis über den knappen Spielverlauf. So wurde das 1.Herrndoppel durch Sebastian Kohl und John Appoldt nach längem Kampf denkbar knapp mit 30:29 im 3.Satz gewonnen. Leider war damit das Glück anscheinend aufgebraucht, denn sowohl das Damendoppel sowie alle Einzel wurden dann in 3 Sätzen verloren. Mit ein wenig mehr Glück und Konzentration wäre durchaus ein Unentschieden möglich gewesen.
Die Spiele am vergangenen Wochenende konnten die Brucker dann wieder für sich entscheiden. Zunächst wurde beim TSV Neubiberg-Ottobrunn 3 mit 5:3 gewonnen und am Sonntag konnte in Plattling ein deutlicher Sieg (7:1) eingefahren werden. Mit dem vorläufig vierten Platz in der Gesamtkonkurrenz kann der Titelverteidiger äußerst zufrieden sein, denn die führenden drei Mannschaften müssen fast alle erst noch gegeneinander antreten, so dass die Tabellenspitze noch in Reichweite ist. Allerdings ist abzuwarten, ob sich die beiden Topmannschaften aus Landshut und Freystadt tatsächlich einen Ausrutscher leisten werden.
Die nächsten Spiele stehen am 12.11. in Augsburg und am 13.11. in eigener Halle um 10 Uhr gegen den Tabellenzweiten aus Landshut an.
Die restlichen
Mannschaften des SCF mit allen Optionen
Einen nicht ganz so gelungenen Saisonstart legte die zweite Mannschaft hin. So mussten am ersten Spieltag zwei Stammkräfte ersetzt werden. Leider reichte es am Ende nur zu einer knappen 3:5 Niederlage beim TSV Neuhausen-Nymphenburg 4. Bei den nächsten beiden Spielen fiel erneut ein Stammspieler aus und daher konnte beim ESV München 2 nur ein 2:6 erreicht werden. Allerdings konnte dann das dritte Spiel gegen den TSV Germering-Unterpfaffenhofe 1 deutlich mit 7:1 gewonnen werden. Nach den ersten drei Spielen tummeln sich die Brucker noch in der unteren Tabellenhälft. Wenn allerdings bei den nächsten Spielen die gewohnte Stammbesetzung spielen kann so sollte ein Platz im gesicherten Mittelfeld erreicht werden.
Einen perfekten Start in die neue Saison haben die Spielerinnen und Spieler aus der dritten Mannschaft hingelegt. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga soll der direkte Wiederaufstieg gelingen. Und nach den ersten vier Spielen untermauern die Brucker auch ihre Ansprüche. So wurde zunächst deutlich beim Aufsteiger vom FTM Blumenau 2 mit 7:1 gewonnen. Danach folgten zwei Heimsiege gegen den TSV Neufahrn 1 und BC Freising 1. Zuletzt gewann die dritte Mannschaft dann auch beim VfL Kaufering 1 mit 7:1 und will nun ihren Platz an der Tabellenspitze bis zum Saisonende verteidigen. Der ernstzunehmenste Gegner um den Aufstieg, der SV Lohhof 3, wird am 10.12. in eigener Halle zum Topspiel empfangen.
Einen überraschend und nicht minder erfolgreichen Start hat auch die vierte Mannschafrt hingelegt. So wurden zu Beginn die Mannschaften vom TSV Karlsfeld 1 und TSV Germering-Unterpfaffenhofen 2 jeweils mit 5:3 besiegt. Danach folgte ein soveränes 8:0 bei der SpVgg Röhrmoos-Großinzemoos. Momentan ordnen sich die Brucker hinter dem ESV Neuaubing 1 auf dem zweiten Tabellenplatz ein. Das nächste Spiel der vierten Mannschaft findet am 13.11 beim Tabellenführer statt. Es bleibt abzuwarten, ob die Brucker auch hier überraschen und sich vorne etablieren können.
Sebastian Sponsel / Linda Lakemper