Pressemitteilung SC Fürstenfeldbruck, Abteilung Badminton

Vom 22. November 2009

25 Jahre Badminton in Fürstenfeldbruck
Badmintonabteilung des SC Fürstenfeldbruck feiert „silbernes“ Jubiläum

So richtig konnten es die Gründungsmitglieder gar nicht glauben, dass die Anfänge der Badmintonabteilung nun schon ein viertel Jahrhundert zurückliegen. Aber die Fotos aus dem Jahr 1984 beweisen es: Knappe Sporthosen, auftoupierte Haare, Herren mit Schnauzer – modisch waren die Badmintonspieler damals schon auf dem neuesten Stand. Diese und weitere Bilder haben jetzt bei der großen Jubiäumsfeier für einige Lacher gesorgt. Alois Kappelmayer , der Abteilungsleiter, freute sich über die vielen Gäste, die der SCF Badmintonabteilung seit über zwei Jahrzehnten verbunden sind – mit dabei auch Gründungsmitglieder von damals, wie der langjährige Vorsitzende Oliver Wronowsky oder Rüdiger Trinkl. Zusammen mit ihnen warf Alois Kappelmayer einen Blick zurück in die bewegte Geschichte der Abteilung

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Die Freude am Sport hat 10 junge Leute dazu gebracht, sich am  30. Oktober 1984 zusammenzutun, und einen Badmintonverein zu gründen. Schnell entschloss man sich zum SC Fürstenfeldbruck zu gehen, der damals noch mehr Abteilungen hatte, zum Beispiel Volkssport und Wandern.

Gründungsmitglieder sind:

Christian Asche
Rainer Feld
Josef Kistler
Nadica Kluge
Herbert Kluge
Gabi Lermer
Gabi Roth
Thomas Schmitt
Rüdiger Trinkl
Oliver Wronowsky

Durch Mundpropaganda und Zeitungsinserat wurde diese Gruppe schnell größer. Ein Jahr später waren es schon 38 Mitglieder. Im Moment zählt die Abteilung 111 Mitglieder, davon cirka 40 Jugendliche.

Geselligkeit bis heute groß geschrieben

Fast die erste offizielle Amtshandlung der neu gegründeten Abteilung war die Ausrichtung einer Weihnachtsfeier, kurz darauf wurde schon ein Schleiferltunier organisiert. Zusammen fuhr man zum Skifahren, zum Zelten oder natürlich auf Badmintonturniere in ganz Bayern und darüber hinaus. Bis heute haben die Brucker Badmintonspieler ihre Freude am Feiern nicht verlernt. Gerne erinnern sich zum Beispiel alle an die Aufstiegsspiele der ersten Mannschaft in die Regionalliga im April dieses Jahres. Leider hat es zwar nicht für den Aufstieg gereicht – aber Fürstenfeldbruck stellte, wie fast immer, den größten Fanclub.

Punktspielbetrieb

Los gings mit dem Spielbetrieb in der Saison 1985/86. Damals mit zwei Mannschaften. Das Jahr drauf konnte der SC Fürstenfeldbruck schon vier Mannschaften melden – und gleich zwei Aufstiege feiern. Sportlich erfolgreich ging es weiter.

Hier machte sich vor allem die Jugendarbeit bezahlt. Eines der größten Talente, die der Verein hervorbrachte ist sicher John Appoldt, der in jungen Jahren einer der besten Spieler Oberbayerns war und 1994 sogar Bayerischer Meister wurde. Obwohl er bei anderen Vereinen sicher höherklassiger hätte spielen können, ist John Appoldt dem SC Fürstenfeldbruck immer treu geblieben und bis heute eine sichere Bank im ersten Herreneinzel in der Bayernliga. Außerdem kümmert er sich um die Jugend und zeigt ihnen, wie man den Gegner am geschicktesten ausspielt.

Die Krönung in der 25 jährigen Geschichte der Abteilung war sicher der Meistertitel in der Bayernliga Süd 2008/2009. Leider hat es um Haaresbreite mit dem Aufstieg in die Regionalliga nicht gereicht. Dieses Jahr will die erste Mannschaft wieder vorne mitspielen, auch wenn sie gerade heftigen Gegenwind spüren.

In der laufenden Saison hat Fürstenfeldbruck vier Mannschaften gemeldet. Abteilungsleiter Alois Kappelmayer ist guter Dinge, dass sich die 2. Mannschaft in der Bezirksoberliga halten wird. Die 3. und die 4. Mannschaft hätten sogar gute Voraussetzungen für einen Aufstieg, so Kappelmayer. Wie die Mannschaften im Moment stehen, finden Sie immer aktuell im Internet unter scf-badminton.de

Eine Chronik, damit nichts verloren geht

Viel ist passiert in 25 Jahren SCF Badminton. All die sportlichen und persönlichen Geschichten haben Christine Cerny und Lorenz Müller (der auch schon 25 Jahre Mitglied der Abteilung ist) in einer wundervollen Chronik zusammengefasst. Fotos aus einem viertel Jahrhundert wechseln sich ab mit Gedichten von Weihnachtsfeiern, Mannschaftsausstellungen und kleinen Anekdoten.

Elke Siwochin und Martin Reinhart sorgten mit ihrer musikalischen Einlage beim 25jährigen Jubiläum für herzhafte Lacher.

Ihnen und allen anderen, die sich ehrenamtlich für den Verein engagieren, soll hiermit nochmal ganz herzlich DANKE gesagt werden.